06 | Julian Marcel TESKE & Maximilian SCHLEGEL

Jura Fachschaftswahlen 2014 - Wer bin ich und warum will ich in die Fachschaft?
 
Wir sind Maximilian Schlegel, 20 Jahre und Julian Teske, 23 Jahre, und „noch“ im zweiten Semester. Sport, Hobbys, Musikgeschmack und Vereinssympathien und -antipathien finden an dieser Stelle m.E., trotz eines gewissen Persönlichkeitsbildenden Stellenwert, keine konkretere Relevanz. Vielmehr dürfte Euch, liebe Studierende, interessieren warum Ihr gerade uns Eure Stimme geben solltet, beziehungsweise was unsere Ziele und Absichten in der Fachschaft sind. Auch Euch von der Wichtig- & Richtigkeit Eures Wahlrechts behauptet wahrzunehmen, zu überzeugen mögen wir mal an dieser Stelle überspringen; da Ihr, welche noch nicht aufgehört hab zu lesen, dem bewusst sein solltet. 

Also, warum möchten wir in die Fachschaft? In der „O-Woche“ des letzten Jahres sind wir, wie so viele andere, das erste Mal mit der Fachschaft in Kontakt gekommen. Bereits am ersten Tag wurden wir am Eingang zum Hörsaal von ein paar freundlichen Gesichtern begrüßt, die sich sogleich als Fachschaft Jura vorstellten. Es folgte eine sehr lockere und vor allem herzliche Begrüßung. Die Tage darauf erklärte man uns noch viele nützliche Dinge wie z.B. die Erstellung eines Stundenplans oder die Anmeldung zu den Arbeitsgemeinschaften. Dadurch baute sich die anfängliche Unsicherheit zunehmend ab. Dies lag nicht zuletzt daran, dass man jederzeit die Fragen stellen konnte, die einem auf den „Nägeln brannten“. Doch auch Kontakte konnten schnell geknüpft werden durch das äußerst liebevoll gestalte Rahmenprogramm sowie dem angebotenen Kennenlern-Wochenende. Es ist ein unheimlich beruhigendes Gefühl so viele Ansprechpartner um sich zu haben und dieses beeindruckende Engagement der Fachschaft zu sehen, weshalb wir die Einladungen zu den Fachschafts-Sitzungen stets mit Freude angenommen haben. Bei jeder Sitzung wurde Gefühl der Sicherheit größer während zugleich das Verlangen uns auch engagieren zu wollen zunahm. Schließlich hat sich für uns die Fachschaft als das Gremium herausgestellt, welches für uns Studierende das Jurastudium erst zum Jurastudium macht. Damit sind wir nicht nur die. m.E. zwar teils verbesserungswürdigen Fachschaft Partys gemeint, sondern gerade all das, was für uns alle „12-Stunden-Seminar-Lernen-Sprich-Juristen“ Zeit verschafft und Arbeit abnimmt. Möglich wird dies durch effektiveres Lernen, wofür gutes Material einfach unverzichtbar ist. Die Fachschaft bietet da eine ganze Bandbreite an Hilfestellung von Fragenkatalogen über Klausuren und Hausarbeiten und Examensvorbereitung. Leider ist es dabei nicht so einfach bei einer solchen Quantität den Überblick zu behalten. 

Doch das soll sich nun ändern: Unser Ziel ist es eine Optimierung der Lernmaterialien vorzunehmen, damit ihr noch schneller und effizienter an euer Material gelangt sowie mit einer Kandidatur der leider maßgeblichen Fluktuationsrate in Hochschulgremien entgegenzuwirken. Das Examen mag zwar für uns noch weit weg erscheinen, doch andere Studierende befinden sich jetzt oder bald vielleicht schon nicht mehr in dieser Luxussituation und werden immer weniger Zeit aufbringen können. Wie Ihr seht, gibt es jede Menge zu tun. Um also die unverzichtbare Präsenz der Fachschaft zu erhalten, möchten wir uns deshalb für euch mit viel Leidenschaft und Hingabe einsetzen. Bitte denkt an Eure anstehende Examenszeit, Eure Zukunft und auch die Zukunft der Fachschaft, die wir für euch mithilfe Eurer Stimme helfen können zu sichern. 

Vielen Dank!